Hong Kong – Eine Einführung

Der asiatische Markt ist heute wichtiger als je zuvor. Mit einer Bevölkerung von mehr als 4 Milliarden Menschen leben in Asien circa 60% der weltweiten Bevölkerung. In Europa leben im Vergleich lediglich 780 Million Menschen, welche circa 10% der Erdbevölkerung repräsentieren. Die immense Bevölkerung Asiens hat zu einer herausragenden wirtschaftlichen Entwicklung geführt.

Dementsprechend können Unternehmen heutzutage Asien als Absatzmarkt nicht außer Acht lassen und sollten sich frühzeitig mit dem Thema “Asien Expansion” auseinander setzen. Große internationale Konzerne, sowie viele deutsche mittelständische Unternehmen sind selbstverständlich bereits voll in den Markt eingestiegen. Viele Unternehmen haben in Asien vorerst Produkte eingekauft oder hergestellt, nunmehr rückt der Absatzmarkt jedoch immer mehr in den Vordergrund.

Im speziellen ist der asiatische Markt aufgrund seiner Dynamik interessant. Die asiatischen Staaten im Verhältnis zu Europa und den USA eine jüngere Bevölkerung. Die digitale Infrastruktur ist in vielen asiatischen Ländern hervorragend ausgebaut.

Nicht außer Acht zu lassen ist andererseits der geografische Aufbau und die gesamt-politische Situation Asiens. Asien ist nicht mit der Europaschen Union oder den Vereinigten Staaten zu vergleichen. Vielmehr setzt sich Asien aus mehr als 40 verschiedenen unabhängigen Staaten zusammen, die im Gegensatz zu der EU und den USA über keinen (gemeinsamen) (Binnen-) Markt verfügen. Diese Besonderheit macht es im speziellen für internet-basierte Unternehmen schwierig den Markt einzuschätzen, da es viele Märkte und nicht nur einen gibt. Zudem ist jede grenzüberschreitende Lieferung sogleich Im- und Export, welches einen höheren bürokratischen Aufwand zur Folge hat und Kostenkalkulationen erschwert. Zudem müssen sämtliche Zollvorschriften der verschiedenen Länder kennengelernt und berücksichtigt werden.

Unternehmer sollten dieses jedoch als Chance verstehen und nicht als unüberwindbares Hindernis. Es ist in Asien leichter einen Kernmarkt herauszunehmen und an diesem, mit überschaubaren Risiken, das Geschäftsmodell auf seine Asientauglichkeit hin zu überprüfen, bevor der gesamte Kontinent in Angriff benommen wird.

Herausragende Bedeutung kommt dabei der Standortfrage zu. Asien kann nicht als ein Markt angesehen werden, so dass Unternehmer frühzeitig eine Strategie entwickeln müssen in welche Richtung es gehen soll und ihren ersten Standort daran ausrichten.

Grundsätzlich sind Unternehmen immer bestrebt sich nah an ihren Kunden und/oder Zulieferern anzusiedeln und sind dementsprechend geneigt ihr anfängliches Asiengeschäft daran auszurichten. Jedoch kann dieses leider einen später nur schwer wieder gut zu machenden Fehler darstellen. Aufgrund der Vielzahl der asiatischen Länder und somit auch der Vielzahl der möglichen Standorte sollte von Anfang an Wert auf einen strategischen Startpunkt gelegt werden.

Innerhalb Asien ist Hong Kong strategisch nahezu ideal gelegen. Süd-China ist immer noch eine der wichtigsten Produktionsstätten der Welt und grenzt direkt an Hong Kong an, zudem wird die Region als eine der am weitesten entwickelten Regionen in China gesehen, die einen anspruchsvollen Absatzmarkt darstellt. Die wichtigsten anderen chinesischen und asiatischen Märkte sind lediglich vier Stunden per Flugzeug entfernt. Zudem ist die Hälfte der Weltbevölkerung innerhalb von fünf Stunden per Flugzeug erreichbar. Nicht zu vernachlässigen ist ebenfalls dass die Amtssprache in Hong Kong Englisch ist.

Hong Kong ist zudem sehr Start-Up freundlich. Die Regierung und einige internationale Großunternehmen haben verschiedenste Programme aufgelegt um Hong Kong zum asiatischen Start-Up Hub zu machen, es gibt beispielsweise Programme wie Brinc IoTFinTech Innovation Lab by AccentureInfiniti AcceleratorDBS AcceleratorAIA AcceleratorSuperChargerNestBlueprint Of SwireIncu AppThe Cage of Lane Crawford, den Cyberport Incubator um einige zu nennen.

Als ehemalige britische Kronkolonie ist das gesamte Rechtssystem Hong Kongs auf englisches Recht aufgebaut, so dass die bürokratischen Hürden niedriger sind als in anderen asiatischen Ländern. Seit 1995 führt Hong Kong das Ranking der freiesten Volkswirtschaften der Welt an. Als Sonderverwaltungszone ist Hong Kong Teil von China, jedoch ist aufgrund des Übergabevertrages zwischen Groß-Britannien und China, das demokratisch-marktwirtschaftliche System in Hong Kong für mindestens 50 Jahre, somit bis mindestens 2047, garantiert. Diese autonome Stellung erlaubt es Hong Kong eigenen Gesetze, Zölle sowie eine eigene Währung zu haben. Dieser “One Country – Two Systems” Grundsatz ermöglicht es Hong Kong nach wie vor ein internationales Finanzzentrum zu sein, wobei der Einfluss des chinesischen Festlandes niedrig gehalten wird.

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